Wirbel
Diesen kleinen aber doch
wichtigen Teilen wird oft wenig Aufmerksamkeit
geschenkt. Zu kleine oder
schwache Wirbel nützen für das Meeresangeln nichts. Ein erstes wichtiges
Merkmal ist die Tragkraft eines Wirbel. Sie sollte auf die Dimensionen
(Tragkraft) der Schnurstärke abgestimmt sein. Bei Vorfachschnüren die
meist eine geringere Tragkraft als die Hauptschnur haben, sollten auch die
dort verwendeten Wirbel eine geringere Tragkraft haben.
Es gibt viele verschiedene
Wirbel für das Meeresangeln. Ein Großteil der Meeresangler schwört dabei
auf die Wirbel der norwegischen Firma Søvik. Es gibt noch andere spezielle
Hochseewirbel, sogar mit Kugellagern. Doch häufig müssen diese durch den
extremen Salzgehaltes Norwegischer Gewässer öfters "gängig" gemacht
werden. Eine Dose Silikonspray hilft dagegen.
Kar abiner am Wirbel sorgen
für einen schnellen und bequemen Wechsel von Systemen und Pilkern. Ein
Muss sind sie nicht. Eine große Gefahr stellen "billige" Karabiner dar.
Sie neigen oft zum selbstständigen Öffnen. Da kann es schon mal passieren,
dass man seine gesamte Montage verliert, nur weil sich der Karabiner wie
von Geisterhand geöffnet hat. Hoffentlich passiert euch das nicht beim
nächsten "Angeln in Norwegen". Daher achtet drauf, dass die Karabiner das
halten, was sie versprechen. Der Teufel steckt wie so häufig im Detail. |