Floatinganzug
Ein solcher Anzug, ob als
Ein- oder Zweiteiler hat den Vorteil, dass Schaumstoffteile integriert
sind. Diese bewirken im Falle der Angler geht über Bord, dass er auch ohne
Schwimmbewegung an der Wasseroberfläche getragen wird.

© WFT Deutschland
Ganz wichtig für alle
Träger solcher Floatings:
Floating-Anzüge sind keine Rettungsmittel, sondern Schwimmhilfen!
Es ist also zusätzlich
eine Schwimmweste mitzuführen! Dies ist nicht nur zur eigenen Sicherheit
gedacht, sondern auch gesetzlich vereinbart!
Tipp
Wer vor dem Kauf eines
Norwegen tauglichen Anzuges steht, sollte Floatings den herkömmlichen
Anzügen vorziehen, auch wenn sie um einiges teurer sind (Wie immer gilt:
spart an der Sicherheit zuletzt!).
Wichtige
Rettungsutensilien
Was auf keinen Fall fehlen darf, ist
natürlich die Schwimmweste! Ich sehe immer wieder Angler, die zwar eine
Rettungsweste mitführen, sie aber nicht tragen.
Signalraketen kosten eine Menge
Geld, können aber besonders in der Nacht bei Rettungsaktionen
behilflich sein. Alternativ könnt ihr Signalgeber mit Batterie-Betrieb
verwenden. Was ihr auf jeden Fall dabei haben solltet, sind große
Leuchtstäbe. Sie halten mehrere Stunden und sind sehr hell. Auch
bei nächtlichen Angeltouren zu empfehlen.
Weiterhin unbedingtes Muß ist ein
Handy. Speichert vorher die Nummer der Küstenwache, die eures
Hütteneigners und natürlich die Nummern eurer Mitangler auf den anderen
Booten ab. Denkt an ein Ersatzakku. Mit einem Handy könnt ihr euch auch
über gute Fischstellen absprechen (geht auch mit Walkie Talkie, hier
vorher über die Reichweite informieren).
Über ein GPS Handy, Kompaß und
Seekarte haben wir bereits viel geschrieben. Wem ein GPS Handy zu
teuer ist, sollte aber mindestens eine Seekarten und einen Kompaß dabei
haben (Karte und Kompaß lesen vorausgesetzt).
Fernglas oder Fernrohr
sollten ebenfalls mit auf das Boot. Besonders hilfreich beim
Unterscheiden von Angelbooten. "Da sind sie doch!" "Ach doch nicht..."
So müßt ihr nicht erst immer ranfahren.
Den Reservekanister gefüllt vor
jeder Ausfahrt ins Boot stellen. Bei längeren Ausfahrten entsprechend
zwei Kanister bereitstellen. Vergleicht die ersten Tage, was euer Boot
in etwa verbraucht auf eine gewisse Distanz. Bei Wind und hohen Wellen
erhöht sich der Verbrauch deutlich - nicht unterschätzen!
Eine neue Zündkerze ist ebenso
wichtig, wie das passende Werkzeug.
Verpackt die wichtigsten Dinge am besten
in einer wasserdichten Tüte und verstaut sie im Boot! |