Fischkrankheiten
Nematoden
Wurmbefall kommt leider auch bei Meeresfischen vor. Egal ob diese nun
selber oder von Berufsfischern gefangen wurden. Diese Würmer finden sich
mal mehr, mal weniger in Fischen. Die Menge und Häufigkeit von Wurmbefall
ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Leider ist der Angler dagegen
machtlos. Das beste Mittel ist, die gefangenen Fische sorgfältig zu
untersuchen. Spezielle Lampen (Wurminspektor) helfen diese Parasiten
aufzuspüren.
Meistens werden die
Bauchlappen und Filetstücke befallen. Der häufigste Vertreter der
Nematoden ist der Heringswurm (lat. Anisakis genera). Gelangen diese
lebend in den menschlichen Darm, können geschwürähnliche Prozesse (Anisakiasis)
hervorgerufen werden.
Aber keine Angst, sollte euch
trotz Durchleuchten der Fische und sorgfälltigem Ausnehmen (nicht zaudern
und die Bauchlappen wegschneiden!) der ein oder andere Wurm entgangen
sein, dann wird er durch Tiefgefrieren (- 20°C innerhalb von 12 Stunden)
oder durch Kochen, Garen, Dünsten und Braten (bei mindestens 70°C)
abgetötet. Nichts desto trotz, ein Wurm im Filet zum Sonntagsessen,
womöglich mit Gästen...über deren Folgen wollen wir nicht näher eingehen.
Bandwürmer
Befallen meist den Darm der Fische. Sie können aber auch andere Stellen
wie etwa die Leibeshöhle befallen.
Bauchwassersucht
Starke Flüssigkeitsansammlungen im Bauch lassen diesen aufquellen. Durch
Extreme Bauchwassersucht entstehen "Glotzaugen". Daneben gibt es weitere
Fischkrankheiten wie etwa Pilzbefall.
Am meisten wird aber bei
Meeresfischen der Wurmbefall - wie oben beschrieben - anzutreffen sein. Es
gibt sicher viele Fischkrankheiten mehr. Wer dazu mehr wissen möchte, dem
sei angeraten sich spezielle Lektüre dazu zu besorgen. |